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AUTOGAS - Sparen beim Tanken + umweltfreundlich fahren! |
Ganz schlaue Sparfüchse fahren mit Autogas. Die Nachrüstung der Anlage besteht aus dem Gastank, Gasmengenverteiler, Druckregler, Steuergerät, Umschalter und kostet je nach technischem Stand des Fahrzeugs zwischen 1200,- und 2800,- €.Beim Tanken zahlen Sie dann nur noch 0,68 €/l und haben die Investition für den Umbau bereits nach 20.000 bis 30.000 km wieder herein gefahren.Alle Teile werden vor und nach dem Einbau vom TÜV oder DEKRA abgenommen und der sachgerechte Umbau wird in die Fahrzeugpapiere eingetragen.Wir beantworten gerne Ihre Fragen zur Umrüstung.Bringen Sie Ihren Fahrzeugschein mit oder faxen Sie ihn uns. Wir unterbreiten ein unverbindliches Angebot. 
Was ist Erdgas?
-Erdgas besteht überwiegend aus Methangas. Die weltweiten
Reserven von Erdgas übersteigen diejenigen von Erdöl und
somit auch von Benzin- und Dieselkraftstoff.
Was ist Autogas?
-Autogas oder Flüssiggas sind Mischungen aus Propangas und
Butangas. Autogas wird auch als LPG, GPL bezeichnet, was für
‚Liquified Petroleum Gas' steht. Flüssiggas fällt an als
Koppelprodukt in der Raffinerie oder direkt am Bohrloch als
so genanntes nasses Begleitgas.
Was sind die Unterschiede zwischen
Erdgas und Flüssiggas?
-Erdgas ist Methangas und Flüssiggas sind Mischungen aus
Propangas und Butangas. Erdgas wird im Fahrzeug unter einem
Druck von 200 bar gasförmig gespeichert. Flüssiggas wird,
wie der Name bereits zum Ausdruck bringt, in flüssiger Form
im Fahrzeug gespeichert. Flüssiggas ist vielen Leuten auch
bekannt vom Campen. (Campinggas ist ebenfalls Flüssiggas
auch das Gas im Feuerzeug ist Flüssiggas) durch die
Tatsache, dass sich Autogas bereits bei geringen Drücken
verflüssigt, lassen sich im Vergleich zur Erdgasspeicherung
sehr viel bessere Speicherdichten und somit auch größere
Fahrzeugreichweiten erzielen.
Welche Fahrzeuge können auf den Betrieb
mit Autogas nachgerüstet werden?
-Theoretisch kann jedes Fahrzeug mit Benzinmotor (mit
Ausnahme von Benzindirekteinspritzer wie z.B. Mitsubishi GDI,
Citroen HPI, Peugeot HPI, Renault DIE, Volvo GDI und VW FSI)
nachgerüstet werden.
Können auch Dieselfahrzeuge auf den
Betrieb mit Autogas nachgerüstet werden?
-Es gibt eine Umrüstmöglichkeit auf dem Diesel-Autogas
Zweistoffbetrieb beziehungsweise den Diesel-Erdgas
Zweistoffbetrieb. Dabei wird ein mageres Gas-Luftgemisch mit
Hilfe des in den Brennraum eingespritzten Dieselkraftstoffs
gezündet. Dieses Verfahren wurde bereits in den 20er Jahren
entwickelt. Diese Technik ist zur Nachrüstung von
dieselbetrieben Personenkraftwagen allerdings wirtschaftlich
und ökologisch nicht sinnvoll. Die Nachrüstung von
dieselbetrieben leichten und schweren Nutzfahrzeugen wird
wirtschaftlich interessant wenn, der Dieselpreis mindestens
um den Faktor 4 über dem Gaspreis liegt. Die Nachrüstung von
moderneren schadstoffarmen Dieselmotoren ist allerdings
ökologisch sehr bedenklich, da die Emissionen von
Kohlenwasserstoffen und Stickoxiden drastisch ansteigen.
Kann ich nach einer Autogas-Umrüstung
trotzdem noch mit Benzin fahren?
-Ja. Umrüstungen auf Gas sind in aller Regel ‚bivalent'. Das
bedeutet, der Benzintank und die Reichweite im Benzinbetrieb
bleiben unverändert. Die Gasanlage wird zusätzlich
eingebaut. Mit Hilfe eines Kraftstoffwahlschalters in der
Armaturentafel kann jederzeit von einem Kraftstoff auf den
andern umgeschaltet werden. Sollte Ihnen einmal
ausnahmsweise keine Autogastankstelle zur Verfügung stehen
können Sie Ihre Fahrt jederzeit im Benzinbetrieb fortsetzen.
Wo wird Autogas im Fahrzeug
gespeichert?
Autogas wird in speziellen Tanks im Fahrzeug gespeichert.
Diese werden entweder in der Reserveradmulde untergebracht
(Ersatzrad entfällt hierbei) oder in zylindrischen Behältern
die Idealerweise hinter der Rücksitzbank im Kofferraum
montiert werden. In Ausnahmefällen sind auch Sonderlösungen
(z.b. integriert im Fahrzeugboden) möglich.
Wo wird Erdgas im Fahrzeug gespeichert?
-Erdgas wird in speziellen zylindrischen Druckgasbehältern
im Fahrzeug gespeichert. Diese werden in der Regel im
Kofferraum untergebracht. In Ausnahmefällen sind auch
Sonderlösungen (z.b. mehrere kleine Druckgasbehälter unter
dem Fahrzeugboden) möglich.
Darf ich mit meinem Autogasfahrzeug
auch in der Tiefgarage parken?
-Ja. Das Verbot des Abstellens von Autogasfahrzeugen in
Tiefgaragen wurde bereits im Jahre 1988 mit der
Mustergaragenverordnung aufgehoben und in fast allen
Bundesländern in Landesrecht umgesetzt. Einschränkungen gibt
es lediglich in Berlin, Bremen und Saarland.
Warum dürfen Autogastanks nur zu 80%
gefüllt werden?
-Der Autogastank benötigt immer ein Gaspolster um die
Ausdehnung des flüssigen Autogases bei
Temperaturschwankungen zu ermöglichen. Deshalb wird der
Betankungsvorgang automatisch gestoppt, sobald der Tank die
maximale Füllhöhe erreicht hat. Manipulationen an der
Füllstandsregelung sind gefährlich und können zu ungewolltem
Gasaustritt führen.
Wird die Motorleistung im Gasbetrieb
geringer?
-Die Motorleistung im Autogasbetrieb verringert sich nur
unwesentlich. In der Regel kann kein Unterschied
festgestellt werden. Die Leistungseinbußen liegen bei einer
modernen Gasanlage in der Größenordnung von 1 bis 3%. Im
Erdgasbetrieb hingegen müssen mit Leistungseinbußen zwischen
10% und 20% gerechnet werden. Dies liegt hauptsächlich
begründet im geringeren Gemischheizwert des Kraftstoffes
Erdgas. Davon sind natürlich sogenannte optimierte
Erdgasmotoren in ähnlichem Maße betroffen.
Wie erklärt sich der Mehrverbrauch im
Vergleich zum Benzinverbrauch?
-Grundsätzlich muss mit einem volumetrischen Mehrverbrauch
von 15 % bis 30 % gerechnet werden. Dies hängt damit
zusammen dass der Energieinhalt von Autogas bezogen auf das
Volumen ca. 25 % unter dem von Benzin liegt. Der
Mehrverbrauch ist also kein Energiemehrverbrauch. Ganz im
Gegenteil. Messungen zeigen, dass der spezifische
Energieverbrauch bei Autogasfahrzeug sogar etwas unter dem
vom Benzinfahrzeug liegen kann. Dies setzt natürlich den
Einsatz einer modernen und gut funktionierenden
Autogasanlage voraus. Mit zunehmendem Butananteil im Autogas
(man redet dabei auch von Gemischen) sinkt der volumetrische
Mehrverbrauch etwas. Dies liegt darin begründet, dass der
Energieinhalt von Butan im Vergleich zum Propan etwas höher
ist. Bei gleichem Preis an der Tankstelle bekommen Sie also
mehr Energie fürs Geld, wenn Sie Gemisch tanken können. Die
sinnvolle Grenze für Butanbeimischung liegt bei ca. 50%. Der
höheren Energiedichte von Butan steht geringere
Klopffestigkeit und geringerer Dampfdruck bei tieferen
Temperaturen entgegen. Erdgas wird an der Tankstelle in
Kilogramm abgegeben. Ein Kilogramm Erdgas entspricht vom
Energieinhalt ca. 1,4 Liter Benzin
Kann ich mein Fahrzeug selbst auf den
Betrieb mit Autogas umrüsten?
-Nein. Auf keinen Fall. Die Fahrzeugnachrüstung gehört
ausschließlich in die Hand des Autogasfachbetriebs. Nur
diese Betriebe sind sachkundig, ausreichend geschult und
technisch versiert um Autogasanlagen nachzurüsten.
Wie weit komme ich mit einem
Umgerüsteten Autogasfahrzeug?
-Mit einem nachgerüsteten Autogasfahrzeug kommen sie ca.
300-600km je nach Tankgröße und Verbrauch des Umgerüsteten
Fahrzeuges!
Was für Gasanlagen gibt es?
-Es gibt im Grunde zwei unterschiedliche Autogasanlagen! Zum
einen die Venturianlage die bei Vergaser- und
Zentraleinspitz Systemen verwendet wird und zum anderen die
Vollsequenzielle Autogasanlage die bei Fahrzeugen mit einer
Multipointe Benzineinspritzung verwendet wird.
Benötige ich ein Reserverad?
-Nein Sie benötigen kein Reserverad und es ist auch nicht
gesetzlich vorgeschrieben eins mit zu führen! Des weitern
werde neu Fahrzeuge ohne Reserverad ausgeliefert! (VW,
Mercedes, Opel und BMW)
Wie oft muss die Autogasanlage
gewartet werden?
-Die Autogasanlage muss einmal im Jahr oder alle 20000km
gewartet werden! Bei der Wartung werden die Gasfilter
gewechselt, die Zündkerzen überprüft und die Autogasanlage
auf Dichtigkeit überprüft!
Kann ich mein Fahrzeug im Europäischen
Ausland Umrüsten lassen?
- Von Fahrzeugumrüstungen im Ausland wird auf Grund anderer
Zulassungsrichtlinien dringend abgeraten. Die
Fahrzeugnachrüstung in Niedriglohnländern wie Polen ist zwar
finanziell verlockend, aber bitte denken Sie im Vorfeld an
Probleme wie Service, Wartung, Gewährleistung und nicht
zuletzt an die Abnahme der Gasanlage durch TÜV oder DEKRA.
Unsere StVZO schreibt eindeutig vor, dass Gasanlagen
ausschließlich vom sachkundigen und vom in die
Handwerksrolle eingetragenen Kfz-Meister Betrieb oder
Kfz-Elektriker Betrieb eingebaut werden dürfen.
Warum bieten die Fahrzeughersteller
keine Autogasfahrzeuge ab Werk an?
-In anderen europäischen Ländern wie Frankreich, Italien,
Holland oder England werden durchaus einige Fahrzeugmodelle
mit bivalentem Autogasantrieb ab Werk angeboten. In diesen
Ländern ist Autogas seit vielen Jahren stark verbreitet. Ein
Import dieser Fahrzeuge nach Deutschland ist grundsätzlich
möglich. Jedoch sollte im Vorfeld geklärt werden, inwieweit
die jeweiligen Vertragswerkstätten die Wartungs- und
Instandsetzungsarbeiten an der Autogasanlage durchführen
können.
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